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SalzburgJedermann besucht nicht Salzburg. Wir liessen uns trotzdem in diese Stadt der Musik und der Kirchen locken und wurden nicht enttäuscht. Meine erste Erinnerung an Salzburg stammt aus meinen Kindertagen. Zuhause besassen wir eine Langspielplatte vom Adventssingen in Salzburg, mit den Weihnachtslegenden von Karl Heinrich Waggerl. Und jetzt bin ich hier: Dom und Burg, Hotel Sacher und Hotel Bristol, Maharaja und Taj Mahal und natürlich die Mozartkugel.

SalzburgNachdem wir am Montagnachmittag in Salzburg angekommen sind und unser Hotelzimmer bezogen haben, suchen wir als erstes nicht die Wahrzeichen Burg und Dom auf, sondern das indische Restaurant Maharaja, wo wir später zu Abend essen wollen. Da es in der Nähe von unserem Hotel liegt, haben wir es schnell gefunden. Jetzt spazieren wir am Ufer der Salzach Richtung Altstadt, wo in einer Passage ein kleines Kaffeehaus auf uns wartet. Die ersten Marillen-Topfen munden wunderbar. So gestärkt, sammeln wir in den Gassen der Stadt erste Eindrücke. Bald ist es Zeit für das Essen im Maharaja.  


Restaurant Maharaja SalzburgDas liebevoll dekorierte Restaurant Maharaja stellt den passenden Rahmen für unseren ersten Abend in Salzburg dar. Wir wählen aus der Karte ein vegetarisches Thali, das uns jedoch in Töpfen zum selber schöpfen serviert wird. Beim Essen verrät uns der Chef des Hauses, dass er auch Tantralehrer ist.

Restaurant Maharaja Salzburg



Hotel Sacher SalzburgAnstelle des Tantrakurses entschliessen wir uns, den ersten Abend in der Bar des Hotel Sacher bei einem Drink ausklingen zu lassen.

 


Café Bazar

Café Bazar SalzburgDas Frühstück geniessen wir im Café Bazar, einem echten Wiener Kaffeehaus mit Terrasse und herrlichem Blick auf Salzach und  Altstadt. Schnell begreifen wir die Unterschiede zwischen einem kleinen und grossen (nicht langen) Braunen und einem doppelten Espresso. Croissants und hausgemachte Ribiseln-Marmelade schmecken fantastisch. Die aufgelegte NZZ erinnert an die Heimat. Jetzt wird es Zeit, die Stadt von oben zu besichtigen.

SalzburgDie Festungsbahn fährt uns in Windeseile auf die Hohensalzburg. Die Aussicht auf die Stadt ist grandios und gewährt einen guten Ueberblick.


Kaffehaus Tomaselli SalzbrugZurück in der Altstadt besichtigen wir das zweite Wahrzeichen, den Dom. Hier herrscht Jahrmarktstimmung! Unter diesen Bedingungen ist weder eine architektonische Bewunderung noch ein religiöser Akt möglich. Schnell verlassen wir das Gebäude und kehren  im traditionellen Kaffeehaus Tomaselli am alten Markt ein. Hier trinken wir zwei Glas Prosecco auf den Dom und unseren inneren Frieden.


St.Peters-Friedhof von Georg TraklSo "gestärkt" machen wir uns beschwingt auf den Weg zum Petersfriedhof. Die Tafel mit dem Gedicht von Georg Trakl, gleich beim Eingang, freut mich ("Des Todes bleiche Blumen schauern"). Den ersten Kontakt mit Georg Trakl bekam ich dank einer Langspielplatte des Schauspielers Oskar Werner. Und Oskar Werner wiederum spielte bei den Festspielen den "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal.

Petersfriedhof SalzburgDer Petersfriedhof gilt als einer der schönsten Europas. Sicher ist er mit den frühchristlichen Katakomben einer der ältesten.


Hotel Bristol SalzburgAm Abend besuchen wir das andere grosse Hotel Salzburgs, das 1890 erbaute Hotel Bristol.

Hotel Bristol SalzburgIn der Bar besichtigen wir die kleinen Tischchen mit amüsanten englischen "Weisheiten", z.B. "A good wife always asks her husband's advice when she has decided what to do".

Hotel Bristol SalzburgDarauf müssen wir mit zwei Martini-Cocktails anstossen. Anschliessend bestellen wir einen Teller hausgemachter Gnocchi, die auf der Zunge vergehen. 

Hotel Bristol Salzburg



Franziskanerkirche SalzburgAm nächsten Tag besuchen wir ein Feierabendkonzert in der Erzabtei St.Peter mit Werken von Mozart, Haydn und Beethoven. Anschliessend besichtigen wir die Franziskanerkirche. In einem Seitenaltar lächelt mir eine sehr schöne Marienstatue zu. Nur schwer kann ich  mich von ihr trennen.


Restaurant Taj Mahal SalzburgZum Schluss besuchen wir das zweite indische Lokal in Salzburg: das Restaurant Taj Mahal. Das Restaurant liegt in einer netten Wohngegend und ist sehr stimmungsvoll ausgestattet. Wir wähnen uns in Indien. Das vegetarische Thali schmeckt. Zum Schluss noch dies: Nicht nur Wolfgang Amadeus Mozart kommt aus Salzburg, sondern auch eine Kugel gleichen Namens. Unser kleiner Test hat ergeben, dass die Café-Konditorei Fürst die beste Mozartkugel produziert, dicht gefolgt von der Firma Schatz. 

Restaurant Taj Mahal


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